Dienstag, 30. Oktober 2018
angetriggert
"alte extremere Verhaltensweisen und ein alter Drang sich stets zu rechtfertigen drängen sich mir auf.
Es ist zum kotzen, angetriggert zu werden. "

alte Verhaltensweisen und ein alter Drang für xy hält man aus. Man reagiert nicht, man wartet bis er sich gelegt hat. Und skillt solange, bis der emotionale Druck verschwunden ist.

Skillen bedeutet ablenken.

Das ist eben auch Teil einer Aufarbeitung, das dabei Krams hoch kommt, den man nie vermisste. Der dann trotzdem noch mal da sein möchte und beachtung finden möchte.

Es ist nicht einfach, wirds nie sein. Jedoch bin ich in Übung, wie ich mit alten Störungsdingern umgehen kann und mich stärkt, das was DBT mir bei gebracht hat.

Bisher schaff ich es ohne mich selbst in stumpfen Unterstellungen hinein zu steigern. Indem ich einfach bei dem realistischen bleibe, das mir diese nicht ganz zufälligen Begegnungen gebracht haben.

Dafür ist das Beobachter-Dingens in meinem Charakter sinnvoll. Sich genau an die Situation erinnern, wie sie gewesen ist und nichts dazu oder hinein interpretieren.

Verstehen, die Beweggründe verstehen, weshalb dieses "private Draufschauen" momentan läuft - tue ich ohne Worte ohnehin nicht.

Daher, wird dieser Punkt, eben auch kommentarlos fallen gelassen und sich auf das konzentriert, was mir gegenwärtig mehr bringt. Achtsamkeit mir selbst gegenüber.



Oh man
alte extremere Verhaltensweisen und ein alter Drang sich stets zu rechtfertigen drängen sich mir auf.
Es ist zum kotzen, angetriggert zu werden.

Dieses "drauf schauen" dieser vermuteten (nicht realitätsüberprüften) privaten Personen, erinnert mich an all das schlechte - das mit dem Mobbinggedöns vor 20 Jahren mit bei kam.

Radikal ausgedrückt: Schauten Personen mit dem normalen Ansatz auf mein Leben, zogen irgendwas heraus, interpretierten dort etwas krasses, krankes hinein und bauschten es auf. Um den ganzen Akt als "normale Verhaltensweise" deklarieren zu können.

War damals so. Kam damals so bei mir an.

Ich find das nicht gut. Ständig bei mir zu linsen, ob man da etwas komisches fände.. das man benutzen könnte..

Kommt man selbst auf krudes Gedankengut, schaut man bei sich selbst, weshalb es zu diesem Gedankengut gekommen ist. Wo war der Denkfehler?

Bei dritten zu schauen, zu suchen - bringt nicht den Erfolg, das störendes Gedankengut verschwindet. Man lagert so einfach seine eigenen Probleme aus, sucht bei Dritten den "Fehler" und lenkt so von sich selbst und seinen eigenen Baustellen ab.

Heute, bin ich zum Glück dank DBT weiter, muss mich nicht mehr mit dem Altbackenen rumärgern. Kann mich anders entscheiden, vorallem wie ich damit umgehen möchte.

Ob normaler oder anderer Ansatz, es gibt viele Möglichkeiten wie man mit Schwierigkeiten umgeht und umgehen lernen kann.

Schwarz-weiß möchte einem suggerieren und einreden, es gäbe nur diesen einen Weg. Dabei gibt es zahlreiche Ansätze, wie man erwachsen mit dem umgeht, was gerade aktuell ist.

Für mich zählt.. die Jahre gibt mir keiner zurück.
Vor 20 Jahren wurde ich für etwas gemobbt und gelyncht, das es nicht bei mir und in meiner Familie gab. Ich zog ein Traumata davon.

Heute, zig Jahre später, bequatsch ich meine Erinnerung und meinen Teil der Vergangenheit. Finde meinen Umgang damit, habe an den beteilitgen Personen jegliches Interesse verloren.

Wozu sich mit Personen treffen, für was?, wenn es nur um die Sortierung meiner Erinnerungen geht. Meine Aufarbeitung.



Im übrigen
soll ich einen 3. Blog anfangen, um von den Personen und den örtlichen Gegebenheiten zu berichten, die mir dieser normale Ansatz in einem privaten Rahmen bescherrt?

Ich verbringe meine Zeit nicht damit, auf irgendwen zu warten oder habe große Lust ständig non verbale Begegnungen dieser Personen nieder zu schreiben.

Da der normale Ansatz hier eher zählt.
Zählt in diesem Blog und in meinem Alltag, der andere um so mehr.

Ich versteh ohnehin nicht, was dieses drauf schauen heute bringen soll.
Erinner ich mich noch zu gut, an die hier stehenden, inzwischen 2 Jahre alten Kommi-Einträge, einer im dunkeln bleibenden Person, die damals Schwierigkeiten hatte, still zu sein, während ich das niederschrieb. Das mich in meiner Vergangenheit betraf, worunter ich litt.


Dieser Affentanz ist aus heutiger Sicht, für mich gänzlich irrelevant. Ich habe meine Grenze gezogen, die ich auch einhalten werde.. und für mich hat sich die Sache damit erledigt.

Möglicherweise, wird dieser private Affentanz genutzt, um etwas fest zu stellen.. mir zu unterstellen. Das ist jetzt aus der Luft gegriffen und basiert darauf, das ich den Personen, die mir nicht ganz zufällig in den Weg gestellt werden, nicht die geringste Spur traue.



Hochsensibelchen
Am Sonntag fielen mir 3 Personen in der Nähe meines Elternhauses auf, die auf der Straße standen. Nicht vor meinem Elternhaus, vielleicht ein Stückchen daneben.

Als ich mit meinem Bruder an den dreien vorbei lief, drehte sich eine ziemlich ergraute Frau zu mir um, ihre Miene veränderte sich und sie schaute mich an. Mehr nicht.

Ich ging an ihr vorbei, reagierte kaum bis gar nicht. Hatte keine unangenehmen Emotionen, blieb bei dem Gesprächsthema, das mein Bruder und ich führten dabei.

Hinterher, im Nachhinein, hab ich ne Vermutung, wer diese Person gewesen sein könnte.
Doch wie bei einer anderen Vermutung, die Monate zuvor im Treppenhaus meines Bruders statt fand - möcht ich auch da nicht raten.

Hätte mich interessiert, wer diese Personen sind, ob meine Vermutungen richtig gelegen hätten - hätte ich nachgefragt. So kann ich einfach drüber hinweg sehen.

Und dem normalen Ansatz einen Affentanz unterstellen. Wenn es Teil vom normalen Ansatz ist, um einen herum zu schleichen und drauf zu schauen.. ist das eben etwas sehr Chaotisches und unverständliches für mich.

Hingehen, nachfragen, kann man von jedem erwarten. Dieses auf Eiern drum herum tanzen ist zum Glück nicht in meinem anderen Ansatz verankert.

Im übrigen, fallen Personen, die mir ins Gesicht schauen und verschwinden, immer auf - die Frage ist nur, wie man damit umgeht.

Nach über einem Jahr in dieser blöden Situation, was meinst du, wie viele vom Anhang bereits auf diese normale Art meinen Weg gekreuzt haben?
Ich habe aufgehört zu zählen. Sind Menschen, ist nur ein Blick.

Zu der Person am vergangenen Sonntag, sie war in Begleitung, ich war in Begleitung. Gesprochen wurde nichts. War eben auch nur ein Blick. Nicht mal eine Geste.

Erkannt habe ich die Person nicht. Ich weiß, ich erinnere mich, wie man als Kind oder Heranwachsende ausgesehen hat. Samt Elternteile rund um die Abschlussveranstaltung.
Mal mehr, mal weniger.

Wie sich Personen im Laufe von 20 Jahren verändert haben, Optisch, das ist mir nicht bekannt. Manche erkennt man, andere nicht.

Teil meiner Gegenwart, sind diese inzwischen gealterten Personen jedenfalls nicht. Ein wiedererkennen müssen gehört nicht zu meiner Gegenwart.